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Hochbeet bewässern: für eine gute Ernte

Das Hochbeet bringt Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen auf eine angenehme Arbeitshöhe im Garten – doch beim Gießen braucht es besondere Aufmerksamkeit. Durch den lockeren Aufbau trocknet die Erde schneller aus als im normalen Beet. Doch wer richtig vorgeht, spart Wasser, stärkt die Pflanzen und kann sich über eine reiche Ernte vom Frühjahr bis in den Herbst hinein freuen. Wir zeigen Ihnen hier im Ratgeber von Thomas Philipps, dem Discounter für Heim und Garten, worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihr Hochbeet bewässern.

Warum Hochbeete schneller austrocknen

Ein Hochbeet trocknet schneller aus als ein ebenerdiges Beet, weil es sich durch seinen Aufbau stärker erwärmt und von mehreren Seiten der Luft ausgesetzt ist. Sonne und Wind treffen nicht nur auf die Erdoberfläche, sondern auch auf die Seitenwände. Besonders Hochbeete aus Metall, Kunststoff oder dunklem Holz können sich bei starker Sonneneinstrahlung deutlich aufheizen. Auch die lockere Schichtung im Inneren spielt eine Rolle. Äste, Zweige, Laub, Kompost und Pflanzerde sorgen zwar für gute Durchlüftung, Wärme und Nährstoffe, lassen Wasser aber oft schneller versickern. Gleichzeitig stehen Pflanzen im Hochbeet häufig dichter zusammen und benötigen dadurch mehr Feuchtigkeit.

Unser Tipp: Vor allem im Sommer sollten Sie regelmäßig prüfen, ob die Erde im Hochbeet noch feucht genug ist. Die Oberfläche allein reicht als Hinweis nicht aus. Besser ist der Fingertest: Stecken Sie einen Finger etwa fünf Zentimeter tief in die Erde. Fühlt sie sich dort trocken an, sollte gegossen werden.

Wie oft sollte man im Hochbeet gießen?

Das hängt von der Jahreszeit, dem Wetter, dem Standort, der Bepflanzung und der Beetgröße ab. Es gibt also keine starre Regel, die für jedes Hochbeet passt. Als Orientierung gilt: Lieber regelmäßig kontrollieren und durchdringend gießen, statt jeden Tag nur oberflächlich zu wässern. Pflanzen bilden kräftigere Wurzeln, wenn Feuchtigkeit auch in tiefere Erdschichten gelangt.

Jahreszeit / Wetterlage

Empfohlene Bewässerung

Hinweis

Frühling

alle 2–3 Tage

Erde regelmäßig prüfen, Jungpflanzen nicht austrocknen lassen

Sommer

täglich

am besten morgens gründlich gießen

Hitzewelle

morgens und abends

zusätzlich mulchen und bei Bedarf beschatten

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Hochbeet richtig bewässern – die 4 wichtigsten Grundlagen

Richtiges Bewässern beginnt nicht bei der Menge, sondern bei der Methode. Ein Hochbeet sollte so gegossen werden, dass das Wasser dort ankommt, wo es gebraucht wird: im Wurzelbereich. Viele Pflanzen leiden, wenn nur die Oberfläche befeuchtet wird. Dann verdunstet ein großer Teil des Wassers, während die tieferen Wurzeln trocken bleiben. Besser ist es, langsam und tiefgründig zu gießen.

01.

Tiefgründig gießen

Geben Sie dem Hochbeet ausreichend Wasser, damit die Feuchtigkeit in tiefere Erdschichten gelangt. Kurzes Übersprühen reicht nicht aus. Besonders bei Tomaten, Gurken oder Zucchini ist durchdringendes Gießen wichtig, weil diese Pflanzen viel Wasser benötigen und kräftige Wurzeln ausbilden. Gießen Sie lieber seltener gründlich als häufig nur oberflächlich.

02.

Morgens gießen

Der beste Zeitpunkt zum Bewässern ist der frühe Morgen. Dann ist die Erde noch kühl, die Verdunstung gering und die Pflanzen können das Wasser über den Tag gut aufnehmen. In der Mittagshitze verdunstet ein Teil des Wassers sehr schnell. Außerdem können Wassertropfen auf Blättern bei empfindlichen Pflanzen Stress verursachen. Abends zu gießen, ist ebenfalls möglich, sollte aber nicht dauerhaft die erste Wahl sein, weil die Blätter über Nacht feucht bleiben und so Pilzkrankheiten begünstigen.

03.

Staunässe vermeiden

Ein Hochbeet darf nicht im Wasser stehen. Überschüssiges Wasser muss ablaufen können, sonst bekommen die Wurzeln zu wenig Sauerstoff. Besonders bei Terrassen- und Balkon-Hochbeeten mit geschlossenem Boden ist eine Drainageschicht wichtig. Achten Sie darauf, dass die Abflusslöcher frei bleiben. Pflanzen, die dauerhaft zu nass stehen, können gelbe Blätter bekommen, verkümmern oder Wurzelfäule entwickeln.

04.

Mulchen

Eine Mulchschicht schützt die Erde vor Austrocknung. Geeignet sind zum Beispiel Rasenschnitt in dünner Schicht, Stroh, gehäckselter Grünschnitt oder Laub. Mulch reduziert die Verdunstung, hält die Erde lockerer und schützt das Bodenleben. Wichtig ist, nicht zu dick zu mulchen und den Mulch regelmäßig zu kontrollieren, damit er nicht fault.

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Hochbeet je nach Jahreszeit richtig bewässern

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Hochbeet richtig bewässern im Frühling

Im Frühling startet das Hochbeet in die neue Gartensaison. Die Temperaturen sind meist noch moderat, dennoch sollten Jungpflanzen und frisch ausgesäte Kulturen gleichmäßig feucht gehalten werden. Gießen Sie vorsichtig mit Brauseaufsatz, damit Samen nicht weggeschwemmt und zarte Wurzeln nicht freigelegt werden. Meist reicht es, alle zwei bis drei Tage zu bewässern. Nach kühlen Nächten oder Regenpausen sollten Sie die Erde prüfen, bevor Sie erneut gießen. Staunässe ist im Frühjahr besonders ungünstig, weil die Pflanzen noch langsam wachsen und weniger Wasser aufnehmen.

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Hochbeet richtig bewässern im Sommer

Im Sommer braucht ein Hochbeet besonders viel Aufmerksamkeit. Hitze, intensive Sonne und trockener Wind erhöhen die Verdunstung, während Gemüse wie Tomaten, Gurken, Zucchini oder Salat viel Wasser über die Blätter abgibt. Gießen Sie am besten früh morgens gründlich und direkt an die Erde. Während Hitzewellen kann abends eine zweite, kleinere Wassergabe sinnvoll sein. Eine Mulchschicht aus Stroh, Rasenschnitt oder Laub hält Feuchtigkeit länger im Boden. Zusätzlich helfen Schattiernetze, Sonnensegel oder ein heller Schirm, empfindliche Pflanzen während der heißesten Stunden zu schützen.


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Hochbeet richtig bewässern im Herbst

Im Herbst sinkt der Wasserbedarf des Hochbeets, weil die Temperaturen milder werden und weniger Wasser verdunstet. Trotzdem sollten späte Kulturen wie Feldsalat, Spinat, Mangold, Kohl oder Kräuter nicht austrocknen. Gießen Sie nur bei Bedarf und prüfen Sie vorher die Feuchtigkeit in einigen Zentimetern Tiefe. Morgens oder am frühen Vormittag ist ein guter Zeitpunkt, damit die Oberfläche bis zum Abend abtrocknen kann. Entfernen Sie faulendes Laub und achten Sie darauf, dass überschüssiges Regenwasser gut abläuft, damit die Wurzeln gesund bleiben.

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Hochbeet richtig bewässern im Winter

Im Winter muss ein Hochbeet nur selten gegossen werden. Viele Beete sind leer, abgedeckt oder mit winterharten Kulturen bepflanzt. Bei Frost sollten Sie nicht gießen, da gefrierendes Wasser Wurzeln und Bodenstruktur belasten kann. An frostfreien, trockenen Tagen kann eine kleine Wassergabe sinnvoll sein, besonders bei Wintergemüse, Kräutern oder immergrünen Pflanzen. Prüfen Sie vorher, ob die Erde wirklich trocken ist. Eine Abdeckung aus Vlies, Laub oder Mulch schützt vor Austrocknung und starken Temperaturschwankungen.

Welche Bewässerungsmethoden gibt es für Hochbeete?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Hochbeet zu bewässern. Welche Methode am besten passt, hängt vom Standort, der Beetgröße, den Pflanzen, dem Wasseranschluss und dem gewünschten Komfort ab.

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Mit Gießkanne

Die Gießkanne ist die einfachste und flexibelste Methode. Sie eignet sich besonders für kleine Hochbeete und Balkon-Hochbeete. Mit einer Brause lässt sich das Wasser sanft verteilen, ohne Erde aufzuwirbeln. Außerdem behalten Sie gut im Blick, wie viel Wasser jedes Beet bekommt.

Der Nachteil: Bei großen Hochbeeten oder im Hochsommer kann das Schleppen der Gießkanne anstrengend werden. Außerdem besteht die Gefahr, ungleichmäßig zu gießen. Einige Pflanzen bekommen dann zu viel, andere zu wenig Wasser.

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Mit Gartenschlauch

Ein Gartenschlauch ist praktisch, wenn ein Wasseranschluss in der Nähe ist. Er spart Kraft und eignet sich für größere Hochbeete. Mit einer Gießbrause oder Sprühlanze lässt sich der Wasserstrahl regulieren. Wichtig ist, langsam und direkt an der Erde zu gießen, damit das Wasser einsickern kann.

Ein zu harter Wasserstrahl kann Erde wegspülen oder junge Pflanzen beschädigen. Außerdem sollte der Schlauch nach dem Gebrauch nicht in der prallen Sonne liegen, wenn noch Wasser darin steht. Das Wasser kann sich stark aufheizen und sollte vor dem Gießen kurz ablaufen.

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Mit Regentonne

Regenwasser ist für viele Gartenpflanzen ideal, weil es weich und meist temperiert ist. Eine Regentonne neben dem Hochbeet spart Leitungswasser und macht die Bewässerung nachhaltiger. Das Wasser kann mit der Gießkanne entnommen oder über ein Schlauchsystem genutzt werden.

Damit ein Schlauchanschluss gut funktioniert, muss die Regentonne höher stehen als der Auslass im Beet. Alternativ benötigen Sie eine Pumpe. Sonst reicht der Wasserdruck oft nicht aus.

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Mit Tropfbewässerung

Die Tropfbewässerung gibt Wasser gezielt und langsam an einzelne Pflanzen ab. Das ist besonders wassersparend, weil kaum Wasser auf unbepflanzte Flächen gelangt und wenig verdunstet. Tropfer können direkt an den Wurzelbereich gesetzt werden.

In Kombination mit einem Timer wird die Bewässerung besonders komfortabel. Wichtig ist, die Tropfer regelmäßig zu prüfen, da sie durch Schmutz oder Kalk verstopfen können.

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Mit Perlschlauch

Ein Perlschlauch gibt über seine gesamte Länge langsam Wasser ab. Er wird auf der Erde verlegt oder leicht mit Mulch bedeckt. Dadurch wird die Beetfläche gleichmäßig befeuchtet. Perlschläuche eignen sich gut für Reihenpflanzungen, Salat, Kräuter oder dicht bepflanzte Hochbeete.

Im Vergleich zur Tropfbewässerung ist ein Perlschlauch weniger punktgenau, dafür einfach zu verlegen. Er funktioniert besonders gut bei niedrigem bis mittlerem Wasserdruck.

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Mit automatischer Bewässerung

Automatische Bewässerungssysteme arbeiten mit Timer, Bewässerungscomputer, Tropfschlauch, Perlschlauch oder kleinen Pumpen. Sie eignen sich für Menschen, die wenig Zeit haben, mehrere Hochbeete versorgen oder eine Urlaubsbewässerung planen.

Der große Vorteil ist die gleichmäßige Versorgung. Die Pflanzen bekommen zu festgelegten Zeiten Wasser, auch wenn niemand zu Hause ist. Der Nachteil sind die höheren Anschaffungskosten, die Planung und gelegentliche Wartung.

Vergleich von Bewässerungsarten

System

Kosten

Aufwand

Wassersparend

Für Urlaub geeignet

Gießkanne / Schlauch

niedrig

hoch

nein

nein

Tropfbewässerung / Perlschlauch

mittel

mittel

ja

ja

Automatiksystem

hoch

mittel

ja

ja

 

Hochbeet automatisch bewässern – das sollten Sie wissen

Ein Hochbeet automatisch zu bewässern, bringt vor allem Komfort und Sicherheit. Gerade im Sommer kann ein gut eingestelltes System verhindern, dass Pflanzen austrocknen. Besonders praktisch ist das für Berufstätige, Vielreisende oder Hobbygärtner*innen mit mehreren Beeten.

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Strom- und Wasseranschluss

Ob ein Stromanschluss nötig ist, hängt vom System ab. Bewässerungscomputer am Wasserhahn laufen mit Batterien. Systeme mit Pumpe, etwa aus einer Regentonne, benötigen je nach Modell Strom. Solar-Systeme sind besonders interessant, wenn kein Außenstrom vorhanden ist. Sie pumpen Wasser aus einem Vorratsbehälter und versorgen das Hochbeet über Tropfer oder Schläuche.

Zeitschaltuhr

Eine Zeitschaltuhr oder ein Bewässerungscomputer sorgt dafür, dass das Wasser zu bestimmten Zeiten fließt. Sinnvoll sind kurze, regelmäßige Intervalle am frühen Morgen. In Hitzewellen kann ein zweiter Durchlauf am Abend helfen. Noch genauer arbeiten Systeme mit Feuchtigkeitssensoren. Sie bewässern nur, wenn die Erde tatsächlich trocken ist.

Urlaubsbewässerung

Für die Urlaubsbewässerung ist ein automatisches System besonders nützlich. Es sollte aber schon einige Tage vor der Abreise laufen, damit Fehler rechtzeitig auffallen. Prüfen Sie, ob alle Pflanzen Wasser bekommen, die Wassermenge reicht und ob der Vorratsbehälter groß genug ist. Dann ist Ihre grüne Oase perfekt für Ihre Auszeit gewappnet.

Tropfbewässerung für Hochbeete installieren

Eine Tropfbewässerung lässt sich mit etwas Planung gut im Hochbeet installieren. Sie eignet sich besonders für Gemüse, das gleichmäßig Wasser braucht. So gehts:

  1. Schlauch verlegen: Legen Sie zuerst fest, welche Pflanzen bewässert werden sollen. Der Hauptschlauch wird entlang der Pflanzreihen oder in Schlangenlinien durch das Hochbeet geführt. Achten Sie darauf, dass der Schlauch nicht stark geknickt wird und alle wichtigen Bereiche erreicht.
  2. Tropfer positionieren: Setzen Sie die Tropfer möglichst nah an den Wurzelbereich. Bei größeren Pflanzen können zwei Tropfer pro Pflanze sinnvoll sein. Bei Jungpflanzen sollte der Tropfer so liegen, dass die junge Wurzelzone erreicht wird. Wachsen die Pflanzen später, kann die Position angepasst werden.
  3. Timer anschließen: Ein Timer oder Bewässerungscomputer wird zwischen Wasserhahn und Schlauchsystem gesetzt. Bei Regentonnen-Systemen kann zusätzlich eine Pumpe nötig sein. Stellen Sie zunächst kurze Bewässerungszeiten ein und prüfen Sie, wie feucht die Erde danach ist.
  4. Testlauf durchführen: Starten Sie das System und kontrollieren Sie jeden Tropfer. Kommt überall Wasser an? Sind die Anschlüsse dicht? Wird eine Pflanze überversorgt oder bleibt ein Bereich trocken? Erst wenn alles gleichmäßig funktioniert, sollte das System dauerhaft genutzt werden.
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  1. Schlauch verlegen: Legen Sie zuerst fest, welche Pflanzen bewässert werden sollen. Der Hauptschlauch wird entlang der Pflanzreihen oder in Schlangenlinien durch das Hochbeet geführt. Achten Sie darauf, dass der Schlauch nicht stark geknickt wird und alle wichtigen Bereiche erreicht.
  2. Tropfer positionieren: Setzen Sie die Tropfer möglichst nah an den Wurzelbereich. Bei größeren Pflanzen können zwei Tropfer pro Pflanze sinnvoll sein. Bei Jungpflanzen sollte der Tropfer so liegen, dass die junge Wurzelzone erreicht wird. Wachsen die Pflanzen später, kann die Position angepasst werden.
  3. Timer anschließen: Ein Timer oder Bewässerungscomputer wird zwischen Wasserhahn und Schlauchsystem gesetzt. Bei Regentonnen-Systemen kann zusätzlich eine Pumpe nötig sein. Stellen Sie zunächst kurze Bewässerungszeiten ein und prüfen Sie, wie feucht die Erde danach ist.
  4. Testlauf durchführen: Starten Sie das System und kontrollieren Sie jeden Tropfer. Kommt überall Wasser an? Sind die Anschlüsse dicht? Wird eine Pflanze überversorgt oder bleibt ein Bereich trocken? Erst wenn alles gleichmäßig funktioniert, sollte das System dauerhaft genutzt werden.
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So können Sie Ihr Hochbeet mit der Regentonne bewässern

Ein Hochbeet mit Regenwasser zu bewässern, spart Leitungswasser und ist für viele Pflanzen gut verträglich. Am einfachsten nutzen Sie die Regentonne mit Gießkanne oder Schlauch. Für ein Schwerkraftsystem muss die Tonne erhöht stehen, damit genug Druck entsteht und das Wasser zuverlässig ins Beet läuft. Je größer der Höhenunterschied, desto besser funktioniert der Durchfluss.

Bei längeren Leitungen, mehreren Hochbeeten oder Tropfbewässerung ist häufig eine Pumpe sinnvoll, weil der natürliche Wasserdruck sonst nicht ausreicht. Achten Sie auf passende Anschlüsse am Auslaufhahn, dichte Schlauchverbindungen und möglichst einen Filter, damit Laub oder Schmutz keine Tropfer und Schläuche verstopfen. Prüfen Sie regelmäßig, ob ausreichend Wasser in der Tonne ist.

Hochbeet im Urlaub bewässern – unsere Tipps

  • PET-Flaschen nutzen: Für kurze Abwesenheiten können mit Wasser gefüllte PET-Flaschen helfen. Mit einem kleinen Loch im Deckel oder einem Bewässerungsaufsatz werden sie kopfüber in die Erde gesteckt. Das Wasser sickert langsam in den Wurzelbereich. Diese Methode eignet sich vor allem für einzelne Pflanzen oder kleine Hochbeete.
  • Tonkegel einsetzen: Tonkegel geben Wasser gleichmäßiger ab als einfache Flaschenlösungen. Sie werden in die Erde gesteckt und mit einer Wasserquelle verbunden, zum Beispiel einer Flasche oder einem kleinen Vorratsgefäß. Trocknet die Erde aus, zieht sie Feuchtigkeit durch den Ton nach.
  • Bewässerungscomputer anschließen: Ein Bewässerungscomputer am Wasserhahn versorgt das Hochbeet automatisch zu festgelegten Zeiten. In Kombination mit Tropfbewässerung oder einem Perlschlauch eignet sich diese Lösung gut für größere Hochbeete und längere Urlaube.
  • Automatische Systeme verwenden: Systeme mit Vorratsbehälter, Pumpe oder Solar-Modul sind praktisch, wenn kein Wasseranschluss in der Nähe ist. Sie verteilen das Wasser über Schläuche oder Tropfer direkt im Beet.
  • Vor der Abreise testen: Jede Urlaubsbewässerung sollte einige Tage vorher ausprobiert werden. Prüfen Sie, ob alle Pflanzen Wasser bekommen, ob die Anschlüsse dicht sind und ob der Wasservorrat für die geplante Abwesenheit ausreicht.
  • Zusätzlich mulchen: Eine Mulchschicht aus Stroh, Rasenschnitt oder Laub reduziert die Verdunstung und hält die Erde länger feucht. Das entlastet jede Bewässerungslösung, besonders im Sommer.

Was brauche ich zum Gießen im Hochbeet?

Für Hochbeete eignen sich Gießkanne, Gartenschlauch mit Brause, Regentonne, Tropf- oder Perlschlauch sowie automatische Bewässerungssysteme. Kleine Beete lassen sich gut per Hand versorgen, größere profitieren von Schläuchen, Timern oder Bewässerungscomputern. Für Regenwasser sind passende Anschlüsse, Filter und bei Bedarf eine Pumpe sinnvoll. Wichtig ist, dass Wasser sanft, gleichmäßig und direkt zur Wurzel gelangt und keine Erde wegspült oder Pflanzen beschädigt.

In den Märkten von Thomas Philipps in Ihrer Nähe finden Sie praktische Bewässerungshelfer für Hochbeete – von der klassischen Gießkanne bis zum Zubehör für automatische Bewässerungssysteme.

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Was brauche ich zum Gießen im Hochbeet?

Für Hochbeete eignen sich Gießkanne, Gartenschlauch mit Brause, Regentonne, Tropf- oder Perlschlauch sowie automatische Bewässerungssysteme. Kleine Beete lassen sich gut per Hand versorgen, größere profitieren von Schläuchen, Timern oder Bewässerungscomputern. Für Regenwasser sind passende Anschlüsse, Filter und bei Bedarf eine Pumpe sinnvoll. Wichtig ist, dass Wasser sanft, gleichmäßig und direkt zur Wurzel gelangt und keine Erde wegspült oder Pflanzen beschädigt.

In den Märkten von Thomas Philipps in Ihrer Nähe finden Sie praktische Bewässerungshelfer für Hochbeete – von der klassischen Gießkanne bis zum Zubehör für automatische Bewässerungssysteme.

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So können Sie Hochbeete wassersparend bewässern

Wassersparend gießen – das heißt, Wasser gezielt an die Wurzeln zu bringen und Verdunstung zu reduzieren. Besonders effektiv ist Tropfbewässerung, weil sie langsam und punktgenau arbeitet. Ein Perlschlauch eignet sich gut für dicht bepflanzte Hochbeete.

Zusätzlich hält Mulch aus Stroh, Rasenschnitt oder Laub die Erde länger feucht und schützt sie vor Sonne und Wind. Regenwasser aus der Tonne schont Leitungswasser und ist ideal für viele Pflanzen. Feuchtigkeitssensoren oder Bewässerungscomputer helfen, nur dann zu gießen, wenn es nötig ist.

Am besten bewässern Sie früh morgens und kontrollieren regelmäßig die Bodenfeuchte.

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5 häufige Fehler

  • Nur oberflächlich gießen: Wenn nur die obere Erdschicht feucht wird, bleiben tiefere Wurzeln trocken. Besser ist es, langsam und durchdringend zu gießen, damit das Wasser bis in den Wurzelbereich gelangt.
  • Zu häufig oder zu viel gießen: Dauerhaft nasse Erde kann zu Staunässe führen. Die Wurzeln bekommen dann zu wenig Sauerstoff, was Wurzelfäule und schwaches Wachstum begünstigt.
  • Zur falschen Tageszeit bewässern: In der Mittagshitze verdunstet viel Wasser, bevor es die Pflanzen erreicht. Ideal ist das Gießen am frühen Morgen, wenn Erde und Luft noch kühl sind.
  • Über die Blätter gießen: Werden Blätter regelmäßig nass, steigt besonders bei Tomaten, Gurken oder Zucchini das Risiko für Pilzkrankheiten. Wasser sollte möglichst direkt auf die Erde gegeben werden.
  • Automatische Systeme nicht kontrollieren: Tropfer können verstopfen, Schläuche verrutschen oder Batterien leer werden. Auch Bewässerungscomputer, Tropfschläuche und Perlschläuche sollten Sie regelmäßig überprüfen.

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Häufige Fragen

Im Frühling reicht meist eine Bewässerung alle zwei bis drei Tage. Im Sommer kann tägliches Gießen nötig sein. Während einer Hitzewelle sollten Sie morgens und bei Bedarf zusätzlich abends gießen. Entscheidend ist die Feuchtigkeit in der Erde: Ist sie in etwa fünf Zentimetern Tiefe trocken, braucht das Hochbeet Wasser.

Morgens ist besser. Dann ist die Erde kühl, die Verdunstung gering und die Pflanzen können das Wasser tagsüber gut aufnehmen. Abends ist als Ergänzung bei großer Hitze möglich. Achten Sie dann darauf, möglichst nicht über die Blätter zu gießen, damit sie über Nacht nicht lange feucht bleiben.

Ein Tropfschlauch ist ideal, wenn einzelne Pflanzen gezielt bewässert werden sollen. Er gibt Wasser punktgenau ab. Ein Perlschlauch bewässert gleichmäßiger entlang seiner gesamten Länge und eignet sich gut für Reihenpflanzungen oder dicht bepflanzte Hochbeete. Für Tomaten und Paprika ist Tropfbewässerung oft vorteilhaft, für Salat oder Kräuter kann ein Perlschlauch sehr praktisch sein.

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Das hängt von der Beetgröße, dem Boden und dem Wetter ab. Wichtig ist nicht nur die Zeit, sondern ob das Wasser tief genug eindringt. Nach dem Gießen sollte die Erde mehrere Zentimeter tief feucht sein. Bei Tropfbewässerung sind längere, langsame Bewässerungsintervalle oft besser als kurze Wassergaben mit hohem Druck.

Für die meisten Hochbeete ist eine Kombination aus Tropfbewässerung und Bewässerungscomputer sinnvoll. Sie ist wassersparend, gut steuerbar und auch für den Urlaub geeignet. Ohne Wasseranschluss können Systeme mit Vorratsbehälter, Pumpe oder Solar-Modul eine gute Lösung sein.

Bei der Bewässerung mit Regentonne wird gesammeltes Regenwasser über Gießkanne, Schlauch, Pumpe, Tropfschlauch oder Perlschlauch zum Hochbeet gebracht. Ein einfaches Schwerkraftsystem funktioniert, wenn die Tonne erhöht steht. Für mehr Druck oder längere Leitungen ist eine Pumpe hilfreich.

Typische Anzeichen sind hängende Blätter, trockene und rissige Erde, verlangsamtes Wachstum oder welkende Jungpflanzen. Verlassen Sie sich aber nicht nur auf die Oberfläche. Prüfen Sie die Erde mit dem Finger einige Zentimeter tief. Ist sie dort trocken und krümelig, sollte gegossen werden.

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