Im Oktober 2025 besuchte Theresa Philipps, Geschäftsleiterin für den Bereich Marketing, Uganda, eines der wirtschaftlich ärmsten Länder der Welt. Seit 2024 engagieren wir uns dort gemeinsam mit der Hilfsorganisation Freunde für Freunde gUG in der Region Kisoro/Mutolere im Südwesten Ugandas. Ziel der Zusammenarbeit ist die Unterstützung des Auf- und Ausbaus der Ubuntu Modell Schule, des St. Francis Hospital Mutolere sowie die Förderung von zehn Kinderpatenschaften.
Ubuntu – „Ich bin, weil wir sind“
Der Name der Schule, Ubuntu, stammt aus dem lokalen Rufumbira-Dialekt und bedeutet sinngemäß: Gemeinschaft und Zugehörigkeit leben. Dieser Gedanke prägt die Projekte des Vereins und spiegelt sich in der Arbeit mit den Menschen vor Ort wider. Die Prinzipien von Miteinander und gegenseitiger Unterstützung stehen dabei im Mittelpunkt.
Ubuntu Modell Schule: Lernen in kleinen Klassen
Die Ubuntu Modell Schule ist eines der jüngsten Projekte der Organisation. Ziel der Schule ist es, Kindern ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich individuell entwickeln können. Die Klassen sind bewusst klein gehalten, um auf die Bedürfnisse der Schüler*innen einzugehen und eine intensive Förderung zu ermöglichen
Neben den staatlichen Lehrplänen werden Montessori-Ansätze integriert. Kinder lernen, ihre Talente zu entdecken, im Schulgarten zu arbeiten oder handwerkliche Fähigkeiten zu entwickeln. Die Schule soll in den kommenden Jahren durch ein Internat und eine eigene Farm erweitert werden.
Unterstützung für das St. Francis Hospital Mutoler
Ein weiterer Schwerpunkt der Partnerschaft ist die Förderung des St. Francis Hospital Mutolere. In Uganda ist der Zugang zu medizinischer Versorgung stark eingeschränkt: Es fehlen Ausstattung, Fachpersonal und grundlegende Medikamente. Durch die Unterstützung können wichtige medizinische Leistungen aufrechterhalten werden, darunter u.a. die Behandlung von Malaria und HIV.
Kinderpatenschaften:
Bildung und Perspektiven
Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit sind die Patenschaften für zehn Kinder im Alter zwischen 3 und 18 Jahren. Viele Familien können die Kosten für Schulbildung oder tägliche Mahlzeiten nicht tragen. Die Patenschaften sichern den Kindern den Zugang zu Bildung, tägliche Mahlzeiten und bei älteren Kindern die Möglichkeit, direkt an der Schule zu übernachten sodass lange Schulwege entfallen.
Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe
Die Projekte von Freunde für Freunde gUG setzen konsequent auf Hilfe zur Selbsthilfe. Ziel ist es, die Menschen vor Ort langfristig zu befähigen, ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Durch die enge Zusammenarbeit und das Engagement vieler Unterstützer*innen werden Kinder in der Region Kisoro nachhaltig gefördert und erhalten Chancen auf eine bessere Zukunft.
Sie möchten mehr über das Projekt erfahren? https://www.freunde-fuer-freunde.net/